Gesetze von Murphy

Murphys Grundgesetz (s.a. Wikipedia):

Wenn etwas schiefgehen kann, dann wird es schiefgehen.

Das ausgeweitete Gesetz Murphys:
Wenn eine Kette von Ereignissen schiefgehen kann, wird das auch in der schlimmstmöglichen Reihenfolge geschehen.

Nachtrag zu Murphys Gesetz:
Die exakte mathematische Formel für Murphy's Gesetz lautet: '''', wobei '''' ein Symbol mit der Bedeutung ''selten, wenn überhaupt'' ist.

Murphy's Unsicherheitsfaktor:
daß etwas schiefgegeangen ist, weiß man immer nur, wenn man gerade eine ungerade Zahl von Fehlern gemacht hat.

Murphys Philosophie:
Lächle ...morgen wird es noch schlimmer.

Murphy's Feststellung:
Der Gegenstand wird im direkten Verhältnis zu seinem Wert beschädigt sein.

Vervielfältigung von Murphy's Gesetz:
Alles geht auf einmal schief.

Grundlagen Der Vorfall ereignete sich angeblich 1949 in Edwards Air Force Base, Muroc, California. Col. J.P. Stapp machte Bruchversuche auf dem freien Platz. Mit von der Partie war ein Capt. Ed Murphy, ein Entwicklungsingenieur vom Wright Field Aircraft Labor. Als ein Arbeiter beim Verdrahten eines Energiewandlers einen Fehler machte, meinte Ed Murphy dazu: ''Wenn es eine Möglichkeit gibt, etwas falsch zu machen, dann wird er es tun.'' So entstand der Begriff ''Murphys Law'' oder ''Murphys Gesetz''.

Folgerungen

  1. Alle am System Beteiligten werden sich vernünftig verhalten, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind.
    Letztens: Nichts ist so schlimm, daß es nicht noch schlimmer kommen könnte.
    Folgerung: Lächle, und fürchte dich nicht vor dem nächsten Tag.
  2. Alle großen Entdeckungen wurden durch Irrtümer gemacht.
    Folgerung: Alle Irrtümer enden mit einer Entdeckung (des Irrtums).
  3. Alles dauert länger, als man glaubt.
  4. Alles was gut beginnt, endet schlecht. Alles was schlecht beginnt, endet furchtbar.
  5. Alles, was man lange genug aufbewahrt hat, kann man wegwerfen. Kaum hat man etwas weggeworfen, braucht man es.
  6. Computer sind unzuverläßig; Menschen auch.
  7. Die Abkürzung ist die längste Verbindung zwischen zwei Punkten.
  8. Die Informationen, die am dringendsten benötigt wird, ist am wenigsten erreichbar.
  9. Die Lösung eines Problems ändert die Art desselben.
  10. Die Masse des Trödels wird immer die Anzahl der Schubladen übersteigen.
  11. Die Vorarbeit wurde immer von Personen ausgeführt, die noch dabei sind, ihre unterste Stufe der Unfähigkeit zu erreichen.
  12. Die Wahrscheinlichkeit, daß ein Honigbrot mit der bestrichenen Seite auf den kostbaren Teppich fällt, ist umso größer, je teurer der Teppich war.
  13. Die ersten 90 Prozent einer Aufgabe verlangen 10 Prozent der Zeit, die restlichen 10 Prozent brauchen die anderen 90 Prozent.
  14. Dinge sich selbst zu überlassen, führt vom Regen in die Traufe.
  15. Es ist unmöglich, etwas ganz sicher zu machen, denn Dummköpfe sind zu erfinderisch.
  16. Es ist unmöglich, etwas narrensicher zu machen, weil Narren so einfallsreich sind. Konstruiere ein System, das absolut narrensicher ist, und nur Narren werden es benutzen.
  17. Wo immer man sich auch anstellt, bei anderen Schlangen geht es immer schneller.
  18. Es kommt nie darauf an, was ein Projekt kostet, sondern wieviel man dabei einspart.
  19. Fast alle Dinge werden ständig schlimmer.
  20. Früher oder später wird immer das Allerschlimmste passieren.
  21. Garantieleistungen werden durch Zahlung der Rechnung ungültig.
  22. Größere Änderungen werden immer dann verlangt, wenn ein Produkt eben ausgeliefert wurde.
  23. Hast Du Zweifel an dem was Du sagst, nuschle!
  24. Immer, wenn man etwas ernsthaft machen möchte, kommt etwas anderes dazwischen.
  25. Je einfacher eine Änderung zu sein scheint, um so größere Kreise zieht sie und um so mehr Pläne müssen neu erstellt werden.
  26. Jede Lösung bringt nur neue Probleme.
  27. Jeder hat irgendeinen Plan, der garantiert nicht funktioniert.
  28. Jedes Programm, das läuft, ist veraltet. Jedes fertige Programm kostet mehrt und dauert länger. Jedes nützliche Programm wird geändert. Jedes nutzlose sofort dokumentiert.
  29. Klappt ein Experiment schon mal, stimmt mit Sicherheit etwas damit nicht.
  30. Man verliert keine Bücher durch Verleihen - außer denen, die man besonders gerne behalten hätte.
  31. Mutter Natur ist ein böses Weib.
  32. Negative Erwartungen bringen negative Ergebnisse. Positive Erwartungen bringen auch negative Ergebnisse.
  33. Negative Erwartungen ergeben negative Ergebnisse, Positive Erwartungen ergeben negative Ergebnisse.
  34. Nichts ist so leicht, wie es aussieht.
  35. Sobald man etwas erwähnt:
    a) wenn es gut ist, geht es vorüber.
    b) wenn es schlecht ist, passiert es.
  36. Systeme, die idiotensicher sind, werden auch nur von solchen bedient.
  37. Unter genau kontrollierten Bedingungen von Temperatur, Feuchtigkeit, Druck und anderen Veränderlichkeiten wird der Computer genau das tun, was ihm gerade gefällt.
  38. Versuch es nicht mit Gewalt, nimm einfach einen größeren Hammer!
  39. Versuche nie, ein erfolgreiches Experiment zu wiederholen; es klappt nie mehr.
  40. Wenn Du schon nicht überzeugen kannst, stifte wenigstens Verwirrung.
  41. Wenn alles andere versagt, lies einfach die Gebrauchsanweisung, dann ist dir wenigstens klar, warum.
  42. Wenn die Tatsachen mit der Theorie nicht übereinstimmen, muß man eben die Tatsachen ändern.
  43. Wenn eine Diskette im Laufwerk klemmt, wende Gewalt an. Wenn sie kaputt geht, hätte sie sowieso erneuert werden müssen.
  44. Wenn es ein System gibt, das falsche Daten sofort auswirft, wissen einige eine Möglichkeit, diese falschen Daten schon vorher zu bekommen.
  45. Wenn es eine Möglichkeit gibt, daß Dinge schiefgehen, so wird das schiefgehen, das den größten Schaden anrichtet.
  46. Wenn etwas scheinbar nicht schiefgegangen ist, dann ist es vermutlich doch schiefgegangen. Es sieht nur richtig aus.
  47. Wenn im Laufe mehrerer Monate nur drei wichtige Ereignisse stattfinden, werden sie alle am selben Abend sein.
  48. Wenn man feststellt, daß es drei Möglichkeiten gibt, die einen Vorgang schiefgehen lassen können und man diese ausschaltet, entstehen automatisch drei neue Möglichkeiten.
  49. Wenn man feststellt, daß es vier Möglichkeiten gibt, die einen Vorgang schiefgehen lassen können und man diese ausschaltet, wird sich bestimmt noch eine fünfte finden lassen.
  50. Wenn nichts mehr funktioniert, lies endlich die Gebrauchsanweisung.
  51. Wer lächelt, wenn etwas schiefgeht, weiß einen, den er dafür verantwortlich machen kann.


Abgeleitete Gesetze

Eiserner Grundsatz:
Nur zwei der vorhandenen drei Parameter können gleichzeitig genau berechtet werden. Die Parameter sind: Aufgabe, Zeit und Mittel (in DM).

  1. Wenn man die Aufgabe kennt und eine bestimmte Zeit zur Verfügung hat, kann man nicht wissen, was es kostet.
  2. Wenn die Zeit und die Mittel geklärt sind, ist es nicht möglich festzustellen, welcher Teil der Aufgabe ausgeführt werden soll.
  3. Wenn man eine genaue Aufgabe hat und eine endgültige Geldsumme, die zur Vollendung der Aufgabe errechnet wurde, dann kann man nicht voraus sagen, wann das Ziel erreicht werden wird.


Großmann's Gesetz:
Komplexe Probleme haben einfache, leichtverständliche, aber falsche Lösungen.

Flugg's Gesetz:
Wenn es notwendig wird, auf Holz zu klopfen, stellst du fest, daß die Welt aus Aluminium und Vinyl besteht.

Ferguson's Regel:
Die Krise ist da, wenn du nicht mehr sagen kannst: ''Vergeßt das Ganze''.

Sir Walter's Gesetz:
Die Neigung des Rauches (Zigarette, Lagerfeuer usw.), ins Gesicht von jemand zu ziehen, hängt direkt mit der Rauchempfindlichkeit dieser Person zusammen.

Roger's Gesetz:
Sobald die Stewardes den Kaffee serviert, kündigt der Pilot Turbulenzen an.

Davi's Erklärung zu Roger's Gesetz:
Kaffee ist der Grund für Turbulenzen im Flugzeug.

Klipstein's Gesetze:
Angewandt bei allgemeiner Technik:

  1. Eine Patentanmeldung wird bis zu einer Woche Vorrang haben vor einer ähnlichen Anmeldung, die von einem unabhängigen Arbeiter gemacht wurde.
  2. Die Bestimmung der Liefertermine steht im umgekehrten Verhältnis zur Knappheit des Terminplans.
  3. Größen werden in den am wenigsten gebräuchlichen Bezeichnungen ausgedrückt. Geschwindigkeit z.B. wird in Achtelmeilen per 14 Tagen ausgedrückt.
  4. Jeder Draht, in eine bestimmte Länge geschnitten, wird zu kurz sein.


Angewandt bei Modellen und Produktionen:

  1. Toleranzen werden sich in eine Richtung zum Zwecke der größten Schwierigkeit beim Montieren ansammeln.
  2. Wenn ein Projekt 'n'-Komponenten verlangt, werden 'n-1'- Komponenten auf Lager sein.
  3. Ein Motor wird sich in die falsche Richtung drehen.
  4. Eine falsche Sicherheitsschaltung wird eine andere zerstören.
  5. Ein Transistor, geschützt durch eine schnell wirkende Sicherung, wird die Sicherung schützen, indem er zuerst durchbrennt.
  6. Ein Fehler wird erst auftreten, wenn er die letzte Kontrolle durchlaufen hat.
  7. Ein gekauftes Bauteil oder ein Apparat wird so lange funktionieren und wirklich nur so lange, um durch die Eingangskontrolle zu kommen.
  8. Nachdem bereits 16 Halterungsschrauben von einer Abdeckung entfernt worden sind, wird man feststellen, daß die falsche Abdeckung entfernt worden ist.
  9. Nachdem eine Abdeckung durch 16 Schrauben gesichert wurde, wird festgestellt, daß die Dichtung vergessen wurde.
  10. Nachdem der Apparat in Betrieb genommen wurde, findet man die restlichen Teile auf dem Arbeitsplatz.


Smith's Gesetz:
Ein richtiges Problem hat keine Lösung.

Hoare's Gesetz der großen Probleme:
In jedem großen Problem steckt ein kleines, das gerne raus möchte.

Schainker's Umkehr von Hoare's Gesetz der großen Probleme:
In jedem kleinen Problem steckt ein großes, das gerne raus möchte.

Big Al's Gesetz:
Eine gute Lösung kann auf praktisch jedes Problem angewendet werden.

Die Römische Regel:
Derjenige, der sagt: ''Es geht nicht'', soll den nicht stören, der's gerade tut.

Van Herpen's Gesetz:
Die Lösung eines Problems besteht darin, jemanden zu finden, der das Problem löst.

Peter's Prinzipien:
In einer Hierachie versucht jeder Untergebene seine Stufe der Unfähigkeit zu erreichen.
Folgerungen:

  1. Zur rechten Zeit scheint jeder Posten von einem Angestellten besetzt zu sein, der unfähig ist, seinen Pflichten nachzukommen.
  2. Die Arbeit wird von den Angestellten ausgeführt, die noch nicht ihre Stufe der Unfähigkeit erreicht haben.


Spark's zehn Regeln für den Betriebsleiter:

  1. Bemühen Sie sich, ungeheuer wichtig auszusehen.
  2. Versuchen Sie, mit wichtigen Leuten gesehen zu werden.
  3. Sprechen Sie mit Autorität; halten Sie sich jedoch nur an eindeutige und erwiesene Tatsachen.
  4. Verwickeln Sie sich nicht in Auseinandersetzungen, falls aber doch, dann stellen Sie eine belanglose Frage und lehnen sich mit einem zufriedenen Lächeln zurück, während Ihr Gegner herauszufinden versucht, was los ist - dann wechseln Sie schnell das Thema.
  5. Hören Sie gespannt zu, während andere ein Problem diskutieren. Mischen Sie sich mit einer banalen Behauptung ein, und beenden Sie das Thema.
  6. Wenn ein Untergebener Ihnen eine präzise Frage stellt, dann sehen Sie ihn an, als ob er den Verstand verloren hätte. Wenn er dann die Augen niederschlägt, stellen Sie ihm die gleiche Frage, nur etwas abgeändert.
  7. Verschaffen Sie sich einen ausgezeichneten Ruf, aber halten Sie sich im Hintergrund.
  8. Machen Sie außerhalb des Büros energische Schritte - dies hält Untergebene und Vorgesetzte von Fragen ab.
  9. Halten Sie die Bürotür immer geschlossen. Das wehrt Besucher ab und erweckt auch den Eindruck, als ob Sie immer eine wichtige Sitzung hätten.
  10. Geben Sie alle Anweisungen mündlich. Schreiben Sie nie etwas auf, es könnte in die Dringlichkeits-Ablage (Pearl-Harbour-Ablage) kommen.

Smith's Gesetz der Computer-Reparatur:
Gehäusebohrungen sind 1/2 Zoll zu klein.

Ableitung:
Bohrungen, die den richtigen Durchmesser haben, sind an der falschen Stelle.

Strano's Regel:
Wenn alles andere versagt hat, versuchen Sie es mal mit dem Vorschlag des Chefs.

Brintnall's zweites Gesetz:
Wenn Sie zwei Anweisungen erhalten, die sich ausschließen, gehorchen Sie beiden.

Johnson's Gesetz:
Die Zahl der Bagatellerkrankungen bei den Mitarbeitern ist umgekehrt proportional zur Gesundheit der Firma.

Truman's Gesetz:
Wenn Sie sie nicht überzeugen können, dann verwirren Sie sie.

Good's Regel - angepaßt:
Wenn der Lösungsweg nicht auf dein Problem paßt, dann ändere einfach das Problem.

Warren's Regel:
Willst du den Fachmann herausfinden, nimm den, der die meiste Zeit braucht und die höchsten Kosten für eine Sache voraussagt.

Hawkin's Fortschrittstheorie:
Fortschritt besteht nicht darin, eine falsche Theorie durch eine richtige zu ersetzen. Er besteht darin, eine falsche Theorie durch eine spitzfindigere falsche zu ersetzen.

Clarke's Gesetz der revolutionären Ideen:
Jede revolutionäre Idee - in Wissenschaft, Politik, Kunst oder sonstwo - bringt drei Phasen der Reaktion:

  1. Es ist unmöglich - ich verschwende nicht meine Zeit.
  2. Es ist möglich - aber es ist es nicht wert.
  3. Ich sagte ja, daß es im großen und ganzen eine gute Idee war.

Segal's Gesetz:
Ein Mann mit einer Uhr weiß, wie spät es ist.
Ein Mann mit zwei Uhren ist sich nie sicher.

Weinberg's zweites Gesetz:
Wenn Baumeister Gebäude bauten, so wie Programmierer Programme machen, dann würde der erste Specht, der vorbeikommt, die Zivilisation zerstören.

Grundlegende Konstruktionslehre:
Mach es zu groß und hau solange drauf, bis es paßt.

Poulsen's Prophezeiung:
Wenn etwas bis zur Grenze seiner Möglichkeiten genutzt wird, geht es kaputt.

Rap's Gesetz der unbeseelten Reproduktion:
Wenn man etwas oft genug auseinandernimmt und wieder zusammensetzt, hat man schließlich zwei davon.

Greer's drittes Gesetz:
Ein Computerprogramm tut, was du schreibst, nicht was Du willst.

Harvard Gesetz:
Unter den genau kontrollierten Bedingungen von Druck, Temperatur, Volumen, Feuchtigkeit und anderen Veränderlichkeiten wird der Organismus tun, was ihm gefällt.

Gesetz der selektiven Schwerkraft:
Ein Gegenstand fällt immer so, daß er den größten Schaden anrichtet.

Jenning's Folgerung:
Die Möglichkeit, daß das Brot auf die Butterseite fällt, steht im Verhältnis zum Preis des Teppichs.

Klipstein's Folgerung:
Das beste ist es, es fallen zu lassen.

Lowery's Gesetz:
Wenn es klemmt - wende Gewalt an. Wenn es kaputt geht, hätte es sowieso erneuert werden müssen.

Mr. Cooper's Gesetz:
Wenn Sie ein bestimmtes Wort in einem wissenschaftlichen Text nicht verstehen, dann ignorieren Sie es. Der Text ergibt auch ohne das Wort einen Sinn.

Bogowitsch's Ableitung zu Mr. Cooper's Gesetz:
Wenn der Text ohne das Wort keinen Sinn ergibt, ergibt er auch mit dem Wort keinen.

Weiner's Gesetz der Bibliothek:
Es gibt keine Antworten, nur Querverweise.

Mr. Cole's Grundsatz:
Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten ist eine Konstante; die Bevölkerung wächst.

Steele's Plagiat über irgendeine Philosophie:
Jeder sollte an etwas glauben - ich glaube, ich bekomme noch ein Glas.

Paul's Gesetz:
Vom Fußboden kann man nicht fallen.

Chapman's Kommentar:
Kinder brauchen drei Jahre, um Paul's Gesetz zu begreifen.

Ringwald's Gesetz der Haushaltsgeometrie:
Alle horizontalen Flächen werden in kurzer Zeit mit Gerümpel bedeckt.

O'Reilly's Gesetz für die Küche:
Sauberkeit ist fast unmöglich.

Horowitz' Gesetz:
Wenn du das Radio andrehst, wirst du immer die letzten Takte deines Lieblingslieds hören.

Van Roy's Gesetz:
Ein unzerbrechliches Spielzeug kann man gut dazu verwenden, um andere Spielsachen damit kaputtzumachen.

Grandpa Charnock's Gesetz:
Solange du nicht Auto fährst, lernst du nie richtig fluchen.

Phillip's These:
Allradantrieb bedeutet, daß man dort steckenbleibt, wo der Abschleppwagen nicht hinkommt.

Haldane's Gesetz:
Das Weltall ist nicht nur seltsamer, als wir es uns vorstellen; es ist seltsamer, als wir es uns vorstellen können.

Fowler's Notiz:
Das einzige unvollkommene Ding der Natur ist die menschliche Rasse.

Die hohe Schule der Technik:
Heißes Glas sieht genauso aus wie kaltes.

Grundregel für Laboratorien:
Wenn du nicht weißt, was du tust, mach's mit Eleganz.

Otten's Gesetz:
Wenn man etwas falsch macht und das Richtige rauskommt, ist die Zahl der gemachten Fehler ohne Rest durch Zwei teilbar.

Dude's Gesetz über Alternativen:
Von zwei möglichen Ereignissen wird nur das nicht gewünschte tatsächlich eintreffen.

Hane's Gesetz:
Ein Gesetz dafür, wie schlimm es noch werden kann, ist nicht vorhanden.

Schopenhauer's Entropie-Gesetz:
Wenn man einen Teelöffel Wein in ein Faß Jauche gießt, ist das Resultat Jauche.
Wenn man einen Teelöffel Jauche in ein Faß Wein gießt, ist das Resultat ebenfalls Jauche.

Young's Gesetz der Telekinese:
Alle unbeseelten Gegenstände können sich gerade so weit bewegen, daß sie einem im Weg sind.

Hill's Kommentare zu Murphy's Gesetz:

  1. Wenn wir viel zu verlieren haben, wenn die Dinge schiefgehen, lasse jegliche Sorgfalt walten.
  2. Wenn wir nichts durch die Veränderung zu verlieren haben, mach dir keine Sorgen.
  3. Wenn wir durch die Veränderung profitieren, mach dir keine Sorgen.
  4. Wenn es egal ist, ist es egal.

Zymurgy's siebenter Einwand zu Murphy's Gesetz:
Ein Unglück kommt selten allein.

Boling's Forderung:
Wenn es dir gut geht, mach dir keine Sorgen. Es wird vorbeigehen.

Illes's Gesetz:
Es gibt immer noch einen einfacheren Weg.

Folgerungen:

  1. Wenn man immer gleich den einfacheren Weg sucht, besonders für längere Zeiträume, so wird man ihn nicht finden.
  2. Auch nicht alles.

Chisholm's zweites Gesetz:
Wenn alles zu gut geht, wird irgend etwas schiefgehen.

Folgerungen:

  1. Wenn etwas nicht mehr schlimmer werden kann, so wird es noch schlimmer.
  2. Immer, wenn man glaubt, es geht besser, so hat man etwas übersehen.

Chisholm's drittes Gesetz:
Vorschläge, vom Vorschlagenden vorgebracht, werden von anderen anders beurteilt.

Folgerungen:

  1. Wenn man so genau erklärt, daß es nicht mißverstanden werden kann, so wird es irgend jemand doch tun.
  2. Wenn man etwas tut, von dem man glaubt, daß es jedermanns Zustimmung findet, so wird einer dabei sein, dem es nicht gefällt.
  3. Vorgänge, ausgedacht den Vorsatz auszuführen, funktionieren nicht.


Scott's erstes Gesetz:
Ganz egal was schiefgeht, es wird wahrscheinlich richtig aussehen.

Scott's zweites Gesetz:
Wenn ein Fehler entdeckt und korrigiert wurde, so wird sich herausstellen, daß er vorher schon hätte korrigiert werden müssen.

Folgerung: Nachdem die Korrektur falsch war, wird es unmöglich sein, die Anfangsmenge wieder auszugleichen.

Finagle's erstes Gesetz:
Wenn ein Experiment funktioniert, ist vorher etwas schiefgegangen.

Finagle's zweites Gesetz:
Ganz gleich, was das voraussichtliche Resultat ist, es wird immer jemanden geben, der erpicht darauf sein wird, esLebensdaten:


Finagle's drittes Gesetz:
In jeder Datensammlung ist die Rechnung, die offensichtlich richtig ist trotz aller Kontrollen falsch.

Folgerungen:

  1. Derjenige, den man um Hilfe bittet wird den Fehler nicht finden.
  2. Derjenige, der mit unerbetenen Ratschlägen dazukommt, wird ihn sofort entdecken.


Finagle's viertes Gesetz:
Wenn man einmal ''Mist gebaut'' hat, wird alles nur noch schlimmer, wenn man versucht, es wieder in Ordnung zu bringen.

Finagle's Regeln:

  1. Studiere einen Gegenstand genau, damit Klarheit herrscht, wenn man beginnt.
  2. Mache immer Aufzeichnungen - sie zeigen, daß man gearbeitet hat.
  3. Zeichne zuerst Linien, dann entwirf deinen Vortrag.
  4. Im Zweifelsfalle lasse es überzeugend klingen.
  5. Experimente sollten reproduzierbar sein - und sollten alle auf die selbe Art und Weise mißlingen.
  6. Glaube nicht an Wunder verlasse dich auf sie.
  7. Teamwork ist unentbehrlich, weil du die Verantwortung jedem zuschieben kannst.


Finagle's Glaubensbekenntnis:
Wissenschaft ist Wahrheit. Laß dich von Tatsachen nicht beirren.

Wingo's Grundsatz:
Alle Gesetze von Finagle können übergangen werden, wenn man lernt zu arbeiten, ohne zu denken.

Vesilind's Gesetze des Experimentierens:
1. Wenn die Wiederholung Schwierigkeiten macht, führe den Test nur 1x durch.
2. Wenn eine Gerade als Ergebnis verlangt wird, messe nur zwei Punkte.

Rocky's Hilfssatz:
Falls die Ergebnisse nicht im voraus bekannt sind, wird die Forschungsfinanzierung den Vorschlag ablehnen.

Fünftes Unzuverlässigkeitsprinzip:
Irren ist menschlich - um die Lage wirklich ekelhaft und undurchsichtlich zu machen, benötigt man schon einen Computer.

Gumperson's Gesetz:
Die Wahrscheinlichkeit des Geschehens steht im umgekehrten Verhältnis zum Wunsch.

Issawi's Gestze über den Fortschritt:
Der Kurs des Fortschritts:
Die meisten Dinge werden ständig schlimmer.

Der Weg des Fortschritts:
Die Abkürzung ist die längste Entfernung zwischen zwei Punkten.

Spitzfindigkeiten des Fortschritts:
Direkte Aktion produziert direkte Reaktion.

Schrittmacher des Fortschritts:
Die Gesellschaft ist wie ein Maultier. Kein Auto schlägt aus und wirft seinen Reiter ab, wenn es zu hart angefaßt wird.

Sodd's erstes Gesetz:
Wenn eine Person eine Aufgabe übernimmt, so wird ihm oder ihr die Lösung dieser Aufgane vereitelt durch die unbewußte Einmischung von anderer Seite (lebendig oder tot). Trotzdem werden einige Aufgabe erledigt, wenn die einmischende Seite selbst eine Aufgabe übernimmt und dabei natürlich auch gestört wird.

Sodd's zweites Gesetz:
Früher oder später wird sich das Schlimmste ereignen.

Folgerung:
Jedes System muß so geplant werden, daß es der schlimmsten Form der Umstände widerstehen kann.

Simon's Gesetz:
Alles, was zusammengesetzt wurde, fällt früher oder später auseinander.

Rudin's Gesetz:
In Krisen, die die Menschen zwingen, zwischen verschiedenen Methoden zu wählen, werden die meisten die schlechteste wählen.

Ginsberg's Theorien:

  1. Du kannst nicht gewinnen.
  2. Du kannst nicht aufhören.
  3. Du kannst auch nicht auf das Spiel verzichten.


Freeman's Kommentar zu Ginsberg's Theorien:
Jede bedeutende Philosophie, die versucht, das Leben scheinbar sinnvoll zu machen, basiert auf der Verneinung von Ginsber's Theorien. Nämlich:

  1. Kapitalismus basiert auf der Annahme, daß du gewinnen kannst.
  2. Sozialismus basiert auf der Annahme, daß du auch aufhören kannst.
  3. Mythos basiet auf der Annahme, daß du auf das Spiel verzichten kannst.


Ehrmann's Kommentar:

  1. Die Dinge gehen erst schlechter, bevor sie besser werden.
  2. Wer sagt, daß die Dinge besser werden?


Everitt's zweites Gesetz der Thermodynamik:

  1. Die Verwirrung in der Gesellschaft wird immer größer.
  2. Nur, wenn jemand oder etwas ungewöhnlich hart arbeitet, kann diese Verwirrung auf einem bestimmten Gebiet verringert werden.
  3. Dennoch wird diese Anstrengung die Verwirrung der Gesellschaft noch weit vergrößern.


Commoner's zweites Gesetz der Ökologie:
Nichts geht wirklich vorrüber.

Pudder's Gesetz:
Alles, was gut beginnt, endet schlecht.
Alles, was schlecht beginnt, endet furchtbar.

Sturgeon's Gesetz:
90% von allem ist unfertig.

Das unaussprechliche Gesetz:
Sobald man etwas erwähnt ...
...wenn es gut ist, geht es vorüber.
...wenn es schlecht ist, passiert es.

Nicht entsprechende Gesetze der Erwartungen:
Negative Erwartungen ergeben negative Ergebnisse.
Positive Erwartungen ergeben negative Ergebnisse.

O'Tooles Kommentar:
Murphy war Optimist.

Goldberg's Kommentar:
O'Toole war Optimist.

Nagler's Hinweis auf den Ursprung von Murphy's Gesetz:
Murphy's Gesetz wurde nicht von Murphy selbst formuliert, sondern von einem Mann gleichen Namens.

Kohn's Ableitung zu Murphy's Gesetz:
Ein doppelter Irrtum ist nur der Anfang.

Mc Donald's Ableitung zu Murphy's Gesetz:
Die richtige Verfahrensweise wird immer erst durch die nachfolgenden Ereignisse bestimmt.

Murphy's Gesetz für Behörden:
Wenn etwas schiefgehen kann, dann geht es in dreifacher Ausführung schief.

Maahs' Gesetz:
Die Dinge funktionieren nur deshalb, damit sie auch schiefgehen können.

Tussman's Gesetz:
Nichts ist so unvermeidlich wie ein Fehler, für den die Zeit reif ist.

Fahnenstock's Goldene Regel für Fehlschläge:
Wenn du auf Anhieb keinen Erfolg hast, vernichte alle Hinweise darauf, daß du es jemals versucht hast.

Zymurgy's Gesetz:
Wenn man eine Büchse mit Würmern erst einmal aufgemacht hat, braucht man eine viel größere Büchse, wenn man sie wieder reinkriegen will.

Kaiser's Kommentar zu Zymurgy's Gesetz:
Wenn man nicht angeln gehen will, soll man auch keine Büchse mit Würmern aufmachen.

Murphy's mathematisches Axiom:
Wenn Eins besonders groß ist, ist es beinahe so groß wie ein bißchen Zwei.

Gualtieri's TrägheitsGesetz:
Wo ein Wille ist, gibt's auch ein ''geht nicht''.

Dude's Gesetz über Alternativen:
Von zwei möglichen Ereignissen wird nur das nicht gewünschte tatsächlich eintreten.

Hane's Gesetz:
Eine Grenze dafür, wie schlimm es noch werden kann, ist nicht vorhanden.

Perrussel's Gesetz:
Nichts ist so einfach, daß man's nicht falsch machen könnte.

Mae West's Erkenntnis:
Irren ist menschlich, und das Gefühl dabei göttlich.

Thine's Gesetz:
Leute, findet die Natur gräßlich!

Borkowski's Gesetz:
Man kann sich gegen den Zufall nicht schützen.

Lackland's Gesetz:

  1. Nie der Erste sein.
  2. Nie der Letzte sein.
  3. Sich niemals freiwillig melden.


Das Parouzzi-Prinzip:
Nach einem schlechtem Start vermehren sich die Probleme sofort im Quadrat.

Der Chi-Faktor:
Quantität = 1/Qualität
oder:
Quantität ist der Qualität umgekehrt proprtional.

Ken's Gesetz:
Jedes fliegende Objekt strebt ins nächstgelegende Auge.

Allen's Gesetz:
Bei fas allen Dingen kommt man leicht rein und nur schwer wieder raus.

Frothingham's viertes Gesetz:
Dringlichkeit ist der Wichtigkeit umgekehrt proportional.

Das Rockefeller-Prinzip:
Tu nie etwas, wobei du nicht tot erwischt werden willst.

Schnatterley's Zusammenfassung der Ableitungen:
Wenn etwas nicht schiefgehen kann, wird es trotzdem schiefgehen.

Silvermann's Paradox:
Wenn Murphy's Gesetz schiefgehen kann, wird es auch schiefgehen.

Farndick's Ableitung der fünften Ableitung:
Kommt man vom Regen in die Traufe, so wird sich dieser Kreislauf bald wiederholen.

Gattuso's Ausweitung von Murphy's Gesetz:
Nichts ist so schlecht, daß es nicht noch schlechter werden kann.

Lynch's Gesetz:
Wenn's hart wird, haut jeder ab.

Evan's und Björn's Gesetz:
Egal was schief geht, immer ist da jemand, der das schon im voraus wußte.

Benedict's Regel:
Die Natur ist immer auf der Seite des versteckten Fehlers.

Gesetz der Offenbarung:
Der versteckte Fehler bleibt nie unentdeckt.

Langsam's Gesetz:
1. Alles ist relativ.
2. Nichts ist von Dauer.
3. Alles passiert irgendwann mal.

Hellrung's Gesetz:
Wenn du wartest, geht's vorbei.

Shalvelson's Erweiterung:
...oder ganz kaputt.

Grelb's Zusatz:
Wenn's schlimm gewesen ist, wird's nochmal passieren.

Grossmann's falsches Zitieren von H.L.Mencken:
Komplexe Probleme haben einfache, leichtverständliche, aber falsche Lösungen.

Ducharme's Regel:
Die günstigste Gelegenheit ergibt sich immer im schlechtest geeigneten Moment.

Imbes's Gesetz zu Erhaltung des Schmutzes:
Um etwas sauberzumachen, muß etwas anderes dreckig werden.

Freemann's Erweiterung:
...aber du kannst alles dreckig machen, ohne etwas sauber zu bekommen.

Erstes Postulat des Iso-Murphysmus:
Dinge, die nichts anderem gleichen, sind einander gleich.

Boob's Gesetz:
Das, was du suchst, findest du immer an dem Platz, an dem du zuletzt nachschaust.

Such-Gesetz:
Der este Platz an dem du suchst, ist der letze, an dem du erwarten würdest, es zu finden.

Maryann's Gesetz:
Du kannst immer das finden, was du nicht suchst.

Coit-Murphy's Behauptung über die Macht negativen Denkens:
Es ist unmöglich für einen Optimisten, angenehm überrascht zu werden.

Das nicht-anwendbare Gesetz:
Du kannst nicht dein Auto waschen, damit es endlich regnet.

Das Kardinal-Rätsel:
Ein Optimist glaubt, daß wir in der besten aller möglichen Welten leben; ein Pessimist fürchtet daß das wahr ist.

Computer

  1. Wenn ein Listing Fehler aufweist, sieht es fehlerfrei aus.
  2. Wenn ein Fehler entdeckt und korrigiert wurde, stellt sich heraus, daß es schon zu spät ist.
  3. Die Wahrscheinlichkeit des Geschehens steht im umgekehrten Verhältnis zum Wunsch.
  4. Jedes Programm, das gut beginnt, endet schlecht. Alles, was schlecht beginnt, endet furchtbar.
    Folgerung: Was einfach aussieht, ist schwierig. Was schwierig aussieht, ist unmöglich.
  5. Zur Lösung von Problemen hat jede beteiligte Person mindestens einen Plan, der nicht funktioniert.
  6. Jeder Fehler tritt erst dann auf, wenn er die letzte Kontrolle durchlaufen hat.
  7. Jedes Programm, in das sich ein Fehler einschleichen kann, wird auch einen enthalten.
    Folgerung: Jeder Fehler wird dort sitzen, wo er am spätesten entdeckt wird und den größtmöglichen Schaden anrichtet.

  8. Teste nie ein Fehlersuchprogramm, daß du nicht handhaben kannst.
  9. Speicherst du was in einem Register, und merkst dir genau, was du dort gespeichert hast, vergißt du das Register.
  10. Ein Programm, daß fehlerfrei läuft, ist längst überholt.
  11. Das Fluchen ist die einzige Sprache, die jeder Programmierer beherrscht.
  12. Die Fehlermeldung ist die gemeinste Rache deines Computers.
  13. Je größer das Programmiervorhaben, um so später werden grundlegende Ablauf-Fehler entdeckt.
  14. Trau nie einer EDV-Statistik, es sei denn, du hast sie selbst gefälscht.
  15. Wenn man genügend Daten gesammelt hat, kann man mit statistischen Mitteln auch seine falsche Meinung beweisen.
  16. Ein Programm, daß du Freitags ablieferst, siehst du Montag wieder.
  17. Die ersten 90% des Programms benötigen 10% der Zeit, und die letzten 10% benötigen die anderen 90%.
  18. Jedes fertige Programm, das läuft, ist veraltet.
  19. Wenn ein Programm nützlich ist, muß es geändert werden.
  20. Wenn ein Programm nutzlos ist, muß es dokumentiert werden.
  21. Jede Programmentwicklung wächst so lange, bis es die Fähigkeiten des Programmierers übertrifft, der es weiterführen muß.
  22. Erst wenn ein Programm mindestens 5 Monate läuft, wird der katastrophale Fehler entdeckt werden.
  23. Programmiere ein System, das selbst ein Irrer anwenden kann, und so wird es auch nur ein Irrer anwenden wollen.
  24. Ein sorglos geplantes Projekt dauert viermal so lange als erwartet. Ein sorgfältig geplantes Projekt nur zweimal so lange.
  25. Jeder Programmierer programmiert stets so lange bis der ihm zur Verfügung stehende Speicher restlos aufgebraucht ist.
  26. Der Fehler befindet sich immer in der Routine, die niemals getestet wurde.
  27. Fluchen ist die einzige Sprache, die alle Programmierer wirklich beherrschen.


Mediziner

Sechs Grundregeln für den Patienten:

  1. Nur, weil der Arzt einen Namen für deinen Zustand findet, heißt das nicht, daß er weiß, was dir fehlt.
  2. Je langweiliger und älter die Zeitschriften sind, die im Wartezimmer rumliegen, desto länger mußt du bis zur vereinbarten Sprechstunde warten.
  3. Nur Erwachsene haben Schwierigkeiten mit kindersicheren Medizinflaschen.
  4. Du hast nie die richtige Anzahl Pillen nach Ablauf der Verschreibungsperiode übrig.
  5. Die Pillen, die zu Mahlzeiten eingenommen werden müssen, schmecken am ekelhaftesten.
  6. Wenn sich dein Zustand zu bessern scheint, dann vielleicht deshalb, weil dein Arzt krank ist.

Gesetze der Krankenpfleger:

  1. Das Können eines Arztes steht im umgekehrten Verhältnis zu seinen Möglichkeiten.
  2. Es gibt zwei Sorten Heftpflaster: Das eine hält nicht, das andere geht nicht ab.
  3. Alle wollen eine schmerzstillende Spritze zur gleichen Zeit.
  4. Jeder, der keine schmerzstillende Spritze wollte als du sie verabreichtest, will eine, wenn du Schlaftabletten austeilst.

WARNUNG:


Sei auf der Hut vor dem Arzt, der es versteht, Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen.

Weitere Regeln und Kommentare:

  1. Ein Medikament ist eine Substanz, die, einer Ratte injiziert, einen wissenschaftlichen Bericht zur Folge hat.
  2. Wenn du dich für einen Test entscheidest, überlege, was du tun wirst, wenn er 1) positiv oder 2) negativ ausfällt. Wenn beide Antworten übereinstimmen: laß es sein.
  3. Die Innungsblume der Radiologen ist die Hecke.
  4. Die Möglichkeit einer Operation ist nicht das beste Argument für die Durchführung.
  5. Ein Alkoholiker ist ein Mensch, der mehr trinkt als sein Arzt.
  6. Alles im Leben ist entweder illegal, amoralisch, oder macht dick.
  7. Die angenehmen Dinge verursachen Krebs in Laboratoriumsmäusen und sind unverschämt hoch besteuert.
  8. Irren ist menschlich, aber am menschlichsten sind Mediziner.


Murphy's Goldene Kundenregeln

Es kommt einem Kunden nicht darauf an, wieviel etwas kostet, sondern, wieviel Rabatt er darauf bekommt.

Je mehr er auf diesem Wege einspart, desto mehr Spielraum für immer mehr und immer später geäußerte Sonderwünsche und Änderungen kann und wird er nutzen, wobei dieser Spielraum direkt vom Kaufpreis abhängt: Je höher der Kaufpreis, desto stärker die Wirkung des Preisnachlaßes und desto gröär der finanzielle Spielraum.

Beweis:
Kein Kunde will irgendetwas von dem, was schon fertig im Laden steht, in dieser Form wirklich haben. Bei Nachfrage weiß er nicht ganz, was ihm konkret mißfällt, und noch weniger, was ihm statt dessen vorschwebt, wobei die Unentschlossenheit proportional zum Preis ansteigt und dann im Laufe der Zeit einer Reihe von Sonderwünschen Platz macht, die, sollte der Händler mit einem Rabatt 'nachgeholfen' haben, nicht mehr so schnell abreißen wird.

Verallgemeinerung:
Kein Kunde weiß, was er eigentlich will.

Umkehrschluß:
Jeder Kunde weiß, was er absolut nicht will.

Logische Folge der Entwicklung:
Der Kunde, der das wenigste dafür bezahlt hat, was er nach hause trägt, hat die längste Beratungszeit in Anspruch genommen und den größten Arbeitsaufwand verursacht.

Technische Praxis

  1. Wenn ein Projekt n Komponenten verlangt, dann werden maximal n-1 Komponenten auf Lager sein.
  2. Jeder Draht, in bestimmter Länge geschnitten, wird zu kurz sein.
  3. Einheiten werden stets in den am wenigsten gebräuchlichen Bezeichnungen angegeben. z.B. Geschwindigkeit in Doppelzoll pro Viertelwoche oder Dichte in Achtelunzen pro Drittelgallone.
  4. Ein Transistor, geschützt durch eine Sicherung, wird diese Sicherung schützen indem er zuerst durchbrennt.
  5. Jede Berechnung, in die sich ein Fehler einschleichen kann, wird auch einen haben.
  6. Jeder Fehler in einer Berechnung wird sich in die Richtung des größtmöglichen Schaden bewegen.
  7. Teile, die in einer bestimmten Reihenfolge nicht montiert werden können, werden so montiert sein.
  8. Angaben eines Herstellers über die Leistungen müssen mit dem Faktor 0,2 bis maximal 0,5 multipliziert werde.
  9. Lieferversprechungen eines Herstellers müssen mit dem Faktor 0,1 bis 0,2 multipliziert werden.
  10. Garantieleistungsklauseln werden mit der Bezahlung der Rechnung ungültig.
  11. Ein Fehler tritt erst dann auf, nachdem die letzte Kontrolle durchlaufen worden ist.


Hierarchien u. Organisationen

  1. Die einzig wichtige Information in einer Hierarchie ist: Wer darf was wissen?
  2. In jeder Organisation gibt es eine bestimmte Anzahl von Positionen, die mit Versagern besetzt werden müssen. Folge: Sobald ein Versager aus einer Organisation ausscheidet, muß ein neuer eingestellt werden.
  3. Was dir auf einer Ebene eine Belobigung einbringt, bringt dich auf einer anderen um.
  4. Wenn zwölf Leute die Arbeit von einem machen, ist das ein Ausschuß
  5. Jedes einfache Problem kann unlösbar gemacht werden, wenn man genügend viele Konferenzen darüber abhält.
  6. Sobald die Methode, mit der das Projekt ruiniert werden kann, endlich vorgestellt wird, wird sie unweigerlich als vernünftige Lösung begrüßt werden.
  7. Sobald das Projekt ruiniert ist, werden alle, die den falschen Weg unterstützt haben, ohne Skrupel erklären: ''Ich wünschte, ich hätte meine Bedenken damals gleich geäußert.''
  8. Wer alle Kommissionen grundsätzlich ablehnt, wird gezwungen, den Vorsitz zu übernehmen.
  9. Sag nein, dann beginne mit den Verhandlungen.
  10. Durcheinander schafft offene Stellen.
  11. In jedem von Menschen geführten Unternehmen sucht sich die Arbeit die niedrigste Stufe der Hierarchie.
  12. Die Organisation jeder Bürokratie ist wie ein Abwasserbecken: Die großen Brocken werden immer nach oben gespült.
  13. Macht neigt dazu, Beschäftigungen an solche zu vergeben, die nicht in der Lage sind, sie auzuführen.
  14. In einer hierarchischen Organisation ist das Durcheinander umso größer, je höher die Stufe ist.
  15. Diejenigen, die etwas können, tun es.
  16. Diejenigen, die nichts können, unterrichten es.
  17. Diejenigen, die es weder tun noch unterrichten können, verwalten es.
  18. Der Mann, der lächelt, wenn etwas schiefgeht, hat an jemanden gedacht, den er verantwortlich machen kann.
  19. Technologie wird von zwei Menschentypen beherrscht:
    Von denjenigen, die begreifen, was sie nicht verwalten.
    Und von denjenigen, die verwalten, was sie nicht begreifen.
  20. Ein Idiot in einer hohen Stellung ist wie ein Mann auf dem Gipfel eines hohen Berges: Alles erscheint ihm klein, und er wirkt auch auf jeden klein.
  21. Das unvermeidliche Ergebnis von verbesserten und erweiterten Mitteilungen zwischen verschiedenen Stufen einer Hierarchie ist ein unermeßlich wachsendes Gebiet von Mißverständnissen.
  22. Jeder Befehl, der mißverstanden werden kann, wird mißverstanden.
  23. Behörden existieren, damit gewöhnlichen Sterblichen die Unfertigkeit des Universums vor Augen haben.
  24. Das Fehlen des Beamtenapparates würden nur die Beamten merken. Falls sie überhaupt etwas bemerken.
  25. Der Sinn einer Behörde liegt in ihrer Existenz.
  26. Was eine richtige Behörde ist, die kontrolliert sich selbst.
  27. Auch eine reorganisierte Behörde bleibt eine Behörde.
  28. Selbst eine Behörde kommt gegen eine Behörde nicht an.
  29. Untaugliche Erlässe halten ewig. Dumme Erlässe doppelt so lange. (Erlaß geht vor Verstand).
  30. Es bringt wenig Sinn, einen Erlaß verstehen zu wollen.
  31. Verordnungen haben mit der Wirklichkeit etwa soviel zu tun wie die Schwarzwaldklinik mit dem Aachener Großklinikum.
  32. Keine noch so harte Wirklichkeit ist dem planlosen Eingreifen eines Beamten auf Dauer gewachsen.
  33. Beamte unterscheiden sich von gewöhnlichen Bürgern darin, daß sie ihre Fehler noch nach Jahrzehnten mittels Akten belegen können.
  34. Vorgänge erweitern sich um den vorhandenen Aktenordner auszufüllen.
  35. Die Zahl der Akten vermehrt sich so lange bis das Archiv voll ist.
  36. Beamte dürfen nichts annehmen, nicht einmal Vernunft.
  37. Was ein Beamter nicht begreift, wird von ihm untersagt.
  38. Daher ist in unserem Land so viel verboten.
  39. Der 2. Hauptsatz der Wärmelehre real formuliert:
    Unordnung Chaos Öffentliche Verwaltung.
  40. Einen Beamten kann man auch mit einem Satz beleidigen, den er nicht versteht.
  41. Behörden geben Bescheide, aber keine Antworten.
  42. Verwirre einen Beamten nicht indem du ihn nach dem Sinn seiner Arbeit fragst.


Politiker u. andere Subjekte

  1. Wenn die Tatsachen gegen dich sprechen, dann berufe dich auf das Gesetz. Wenn die Gesetze gegen dich sprechen, dann berufe dich auf die Tatsachen. Wenn Tatsachen und Gesetze gegen dich sprechen, dann schrei und schimpfe so laut du kannst.
  2. Wenn ein Politiker eine Idee in die Tat umsetzen will, dann hat er sie falsch verstanden.
  3. Jeder amerikanische Kreuzzug endet als krummes Geschäft.
  4. Die Zahl der zurückgelegten Flugkilometer ist direkt proportional zur Unfähigkeit des Kandidaten. (Folge: Jet lag akkumuliert sich).
  5. Ein guter Slogan kann jegliches Denken 50 Jahre lang aufhalten.
  6. Traue nie einem Informanten, der nie etwas Falsches berichtet.
  7. Wenn deine Fakten nicht stimmen, dann führt unbestechliche Logik unweigerlich zu einem falschen Egebnis. Nur ein paar Denkfeher geben dir dann noch die Chance, wenigstens zufällig richtig zu liegen.
  8. Wenn man genügend viele Gutachten bestellt, kann man sich jede Meinung von einem Fachmann bestätigen lassen.
  9. Spekuliere als Politiker nie über Dinge, die man auch genau wissen kann.
  10. Trau nur denen, die genausoviel zu verlieren haben wie du, wenn es nicht klappt.


Wissenschaften

I. Einteilung:

  1. Ist es grün oder schlängelt sich, dann ist es Biologie.
  2. Wenn es stinkt, ist es Chemie.
  3. Wenn es nicht funktioniert, ist es Physik.
  4. Wenn man es nicht versteht, ist es Mathe oder Informatik.
  5. Wenn es unlogisch ist, ist es Philosophie, Psychologie oder Theologie.
  6. Wenn man Leukämie kriegt, ist es Kernphysik.
  7. Wenn es strotzt vor Lüge und Halbwahrheit, dann ist es Statistik.

II. Praxis:

  1. Man muß ein Idiot sein um das Werk eines anderen Idioten referieren zu können.
  2. Die interessantesten Experimentalergebnisse treten nur einmal auf.
  3. Die Wiederholung eines Experiments bestätigt gar nichts.
  4. Der Unterschied zwischen den Naturgesetzen und Murphys Gesetzen liegt darin, daß man bei den Naturgesetzen sicher sein kann, daß alles immer nach der gleichen Methode schiefgeht.
  5. Die Natur belügt dich immer solange es geht.
  6. Die grundlegenden Bausteine der Materie kommen in der Natur nicht vor.
  7. Verwechsle nie das Modell mit der Realität! Merksatz: Versuche nie die Speisekarte zu essen.
  8. Bestreite die letzte Erkenntnis auf der Liste.
  9. Füge deine Erkenntnis hinzu.
  10. Gib die Liste weiter.
  11. Ausnahmen sind immer zahlreicher als Regeln.
  12. Von allen anerkannten Ausnahmen gibt es Ausnahmen.
  13. Wenn man alle Ausnahmen im Griff hat, erinnert sich niemand mehr an die Regeln, für die diese Ausnahmen gegolten haben.
  14. Alles was in Klammern steht, kann man ignorieren.
  15. In der Wissenschaft gibt es keine Antworten, nur Querverweise.


Konstruktionslehre

  1. Mach es zu groß und hau so lange drauf, bis es paßt.
  2. Wenn man jemandem zeigen will, daß eine Maschine nicht funktioniert, dann tut sie es.
  3. Jeder der etwas herstellt wäre der letzte, der es benutzt.
  4. Wenn etwas nicht funktioniert, dann mach es größer. (Je größer das Ausmaß, umso weniger fällt es auf, daß es nicht funktioniert.)
  5. Nichts ist so dauerhaft wie ein Provisorium.
  6. Was man nicht zerlegen kann, fällt früher oder später von selbst auseinander.
  7. Etwas dort wegnehmen, wohin es gehört, erfordert weniger Energie, als es wieder an Ort und Stelle zu bringen.
  8. Wenn man etwas oft genug auseinander nimmt und wieder zusammensetzt, hat man Schließlich zwei davon.
  9. Maschinen funktionieren meist besser, wenn man sie einschaltet.
  10. Wenn es die ''letzte Minute'' nicht gäbe, würde überhaupt nichts erledigt.
  11. Wenn man eine Konstruktion versteht, dann ist sie veraltet.
  12. Alles was man ändern kann, wird so lange verändert, bis es zu spät ist um noch etwas ändern zu können.


Murphologie im Büro:
(s.a. bei Nahkampf)

  1. Wenn alles andere versagt, versuch es mal mit dem Vorschlag des Chefs.
  2. Wenn du zwei Anweisungen erhältst, die sich widersprechen, dann befolge beide.
  3. Sobald du dich niedersetzt um eine heiße Tasse Kaffee zu trinken, wird der Chef etwas von dir verlangen, was solange dauert, bis der Kaffee kalt ist.
  4. Wenn etwas vertraulich ist, bleibt es versehentlich im Fotokopierer.
  5. Der allerletzte Termin liegt eine Woche hinter dem letzten.
  6. Wenn du es ordentlich ablegst, weißt du genau, wo es ist, aber du wirst es nie brauchen.
  7. Wenn du es nicht ordentlich ablegst, wirst du es nicht finden aber täglich fragt dich jemand danach.
  8. Verhandle nie vor zehn Uhr und nie nach vier Uhr: Vor zehn Uhr denken Sie, du bist zu eifrig, nach vier Uhr denken sie, du bist verzweifelt.
  9. Wenn du jemandem einen Gefallen tust, dann gehört dies sofort zu deinem Job.
  10. Es ist schwierig sich wie ein Adler in die Lüfte zu erheben, wenn man von lauter Mastgänsen umgeben ist.


Alltags-Murphologie

  1. Immer wenn du an die Reihe kommst, werden die Regeln geändert.
  2. Je früher man zurückfällt, desto mehr Zeit hat man zum Aufholen.
  3. Allradantrieb bedeutet, daß man erst dort steckenbleibt, wo der Abschleppwagen nicht hinkommt.
  4. Je kälter der Röntgentisch, desto weiter muß man sich ausziehen.
  5. Wenn du gerade beim Gießen bist, fängt es an zu regnen.
  6. Die Windgeschwindigkeit steigert sich direkt proportional zu den Kosten für die neue Frisur deiner Frau.
  7. Ärzte können ihre Fehler begraben, aber ein Architekt kann dir nur raten, Efeu zu pflanzen.
  8. Deine Bemühungen, einen zerbrechlichen Gegenstand in letzter Sekunde zu fangen, werden unweigerlich größere Zerstörungen anrichten, als wenn du ihn hättest fallen lassen, ohne dich darum zu kümmern.
  9. Überall gibt es fünf Elemente: Feuer, Wasser, Luft, Erde und Stupidität.
  10. Zwei Dinge sind unendlich: Das Weltall und die menschliche Blödheit. Beim Weltall zweifelt die Wissenschaft allerdings noch. (Einstein)


Haushalt und Konsum

  1. Die größte Attraktion für die Suppe ist eine saubere Krawatte.
  2. Der pingeligste Gast kriegt immer die angeschlagene Tasse, das Haar in der Suppe und das Glas mit dem Lippenstift dran.
  3. Die Tüte die hinfällt oder platzt, ist die mit dem Whiskey und den Eiern drin.
  4. Angeschlagenes Geschirr zerbricht nie.
  5. Das Haustier ist immer auf der falschen Seite der Türe.
  6. Wenn du das Radio andrehst, wirst du immer die letzten Takte deines Lieblingsliedes hören.
  7. Das Buch, für das du gestern DM 49,- bezahlt hast, kommt morgen als Taschenbuch zu DM 8,90 raus.
  8. Wenn draufsteht ''Für alle Größen'', dann paßt es niemandem.
  9. Je mehr etwas kostet, desto weiter muß man es zur Reparatur schicken.
  10. Was du dir leisten kannst, willst du nicht haben.
  11. Das Ding, das du möchtest, gibt es nie im Schlußverkauf.
  12. Investiere niemals in etwas, das frißt.
  13. Vom Fußboden kann man nicht fallen.
  14. Kinder brauchen etwa drei Jahre um das zu kapieren.
  15. Wenn es gut ist, wird es abgeschafft.
  16. Wenn es paßt, ist es häßlich.
  17. Eine 60-Tage-Garantie garantiert dafür, daß sich das Produkt am 61. Tag selbst zerstört.
  18. Jedes Stück, das mit NEU und/oder VERBESSERT beschriftet ist, ist es nicht.
  19. Jedes Etikett NEU und/oder VERBESSERT bedeutet eine Preiserhöhung.
  20. Der DM-Test über einen gekauften Artikel erscheint drei Tage nachdem Du den Artikel gekauft hast.
  21. Der Artikel, denn du gekauft hast, wird mit NICHT EMPFEHLENSWERT bewertet.
  22. Der andere, den du wegen des geringeren Preises nicht genommen hast, wird mit SEHR EMPFEHLENSWERT bewertet.
  23. Wenn es dir gefällt, dann haben sie es nicht in Deiner Größe.
  24. Wenn es dir gefällt und es paßt, dann kannst du es dir nicht leisten.
  25. Wenn es dir gefällt, paßt und du es dir leisten kannst, dann fällt es beim ersten Tragen auseinander.
  26. Die angenehmsten Dinge verursachen Krebs bei Labormäusen und sind unverschämt hoch besteuert.


Soziologie und Ethologie

  1. Zölibat ist nicht erblich.
  2. Schönheit mal Gehirn ist konstant.
  3. Dringendes Bedürfnis ist die Mutter fremder Bettgenossen.
  4. Schönheit ist nur oberflächlich, aber Häßlichkeit geht durch und durch.
  5. Die Gesamtmenge in einem System ist immer konstant. Jede Verringerung in einer Richtung hat eine Zunahme in eine andere Richtung zur Folge. (z.B. Die Abnahme von Arbeitslosigkeit und Armut wird von einer Steigerung bei Mord und Umweltverschmutzung begleitet).
  6. Die Summer der Intelligenz auf unserem Planeten ist konstant, aber die Bevölkerung wächst.
  7. Niemand versteht oder kümmert sich um das, was irgendjemand tut.
  8. Werd nicht sauer! Rechne ab! Merksatz: Eine Smith & Wesson übertrumpft 4 Asse.
  9. Freunde kommen und gehen, Feinde sammeln sich an.
  10. Indem man sich einen Feind macht, tut man einem anderen einen Gefallen.
  11. Menschen und Nationen werden sich vernünftig verhalten, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind.
  12. Jeder sollte an etwas glauben. Ich glaube, ich hol mir noch'n Bier aus dem Kühlschrank.


Vorgesetzte

  1. Wenn ein Vorgesetzter erst anfängt zu denken, verliert er die Übersicht.
  2. Verantwortung hat nichts mit Kompetenz zu tun.
  3. Die Beamten, die man am wenigsten brauchen kann, stehen am weitesten oben.
  4. Die Unfähigkeit eines Vorgesetzten zeigt sich darin, daß er noch nicht einmal die Probleme zu lösen vermag, die man ohne ihn gar nicht hätte.
  5. Wenn der allerdümmste Beamte des Hauptamtes in die Personalabteilung versetzt wird, steigt in beiden Abteilungen der durchschnittliche Intelligenzquotient.
  6. Operative Hektik ersetzt geistige Windstille. Merksatz: Auch Panik läßt keine geistigen Flügel wachsen.
  7. Die Aufgabe eine Behördenleiters besteht darin, Zufall durch Irrtum zu ersetzen.
  8. Die Tätigkeit eines Behördenleiters ist beschränkt. Sie beschränkt sich darauf, seine Mitarbeiter zu demotivieren.
  9. Ein Amtsleiter besitzt nichts außer Unkenntnis, aber die verteidigt er leidenschaftlich.
  10. Jedermann kann sich dumm stellen, aber ein Amtsleiter wirkt meist überzeugender.
  11. Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben. Man muß auch unfähig sein, sie auszudrücken.
  12. Es ist verdammt hart, eine Niete zu sein.
  13. Um sich keine Meinung zu bilden, benötigt ein Amtsleiter mindestens einen Arbeitstag.
  14. Da er nicht weiß, was er macht, weiß er auch nicht, was er falsch macht.
  15. Was der Untergebene Entscheidungsschwäche nennt, nennt der Vorgesetzte Flexibilität.
  16. Delegieren heißt Macht verlieren.
  17. Wälze Fehler ab.
  18. Ziehe Erfolge an dich.
  19. Von unfähigen Untergebenen soll man sich nicht trennen. Man braucht sie als Sündenböcke.
  20. Die Qualität eines Beamten wird nicht danach bemessen, wie viele Akten er abschließt, sondern wie viele er anlegt.
  21. Du kannst nie so alt werden wie du Überstunden abgerechnet hast.
  22. In einer Amtsbesprechung wartet man am besten auf den Standpunkt des Vorgesetzten. (Vorausgesetzt er hat einen und vorausgesetzt er kann diesen überhaupt formulieren).
  23. Die Pflichterfüllung eines Beamten ist mit seiner Anwesenheit erschöpft.
  24. Wer kriecht kann nicht stolpern.
  25. Die Erfolge finden immer an der Spitze einer Hierarchie statt. Die Misserfolge am anderen Ende.


Polizei

  1. Es werden immer so viele Strafzettel verteilt, bis der Block leer ist.
  2. Wenn du auf der Straße belästigt wirst, dann schrei nicht um Hilfe sondern parke falsch - dann kommt die Polizei.
  3. Beim Falschparken gilt:
    Mengenrabatt ist nicht.
    Vorauszahlung auch nicht.
    Zehnerkarten erst recht nicht.
  4. Falsch geparkt hat man nur, wenn man erwischt wird.
  5. Freie Parkplätze sieht man nur als Fußgänger.
  6. Radarfallen stehen nur dort, wo das Rasen so richtig Spaß macht.
  7. Der Blinker fällt nur dann aus wenn ein Polizeiwagen in der Nähe ist.
  8. Zwei Polizisten ahnden Verkehrsübertretungen stets unterschiedlich. Du gerätst immer an den Unnachgiebigen.
  9. Der Täter ist immer früher am Tatort.
  10. Ein Vermummungsrecht gilt nur für Demonstranten, nicht jedoch für Polizisten.
  11. Der Demonstrant, der am brutalsten vorgegangen ist, wird am lautesten auf seine Rechte pochen.
  12. Eine Demonstration für den Frieden ist selten friedlich.
  13. Zeugen widersprechen einander. Selbst wenn es nur einen Zeugen gibt.


Finanzamt

  1. Meide einen Mitmenschen, der behauptet, ihm mache seine Steuererklärung Spaß, und er geben sie bereits am 2. Januar ab.
  2. Egal wieviel man verdient. Man zahlt immer zu viele Steuern.
  3. Reich ist man erst, wenn es einem egal ist, wieviel das Finanzamt nimmt.
  4. Subventionen bekommen immer nur die anderen. Steuerrückzahlungen auch.
  5. Kein Steuertarif ist gerecht.
  6. Wenn der Steuertarif geändert wird, spürst du nichts davon: Niedrige Steuern werden immer durch höhere Sozialabgaben ausgeglichen.
  7. Steuererleichterungen für bestimmte Einkommensarten werden genau in dem Jahr außer Kraft gesetzt, in dem du erstmalig solche Einkommen hast.
  8. Die heimlichen Steuererhöhungen nehmen unheimlich zu.
  9. Den Beleg für die teuerste Ausgabe wirst du nie finden.
  10. Geh nie freiwillig zum Finanzamt. Sie könnten etwas entdecken.
  11. Wenn du einen Finanzbeamten auf einen kleinen Fehler in deinem Steuerbescheid aufmerksam machst, der zu deinen Gunsten geändert werden soll, wird er einen großen Fehler entdecken, den er zu deinen Ungunsten anrechnet.
  12. Kein Finanzbeamter wird deinen Argumenten folgen können oder wollen.


Schule

  1. Ferien sind stets zu kurz - besonders in der letzten Ferienwoche.
  2. Alle Lehrer sind zu jeder Zeit ferienreif.
  3. Ohne Schule gäbe es keine Ferien.
  4. Schüler behindern eher die Arbeit in der Schule.
  5. Schüler verstehen nie etwas und stellen immer die falschen Fragen.
  6. Keiner erinnert sich an den Stoff der letzten Stunde.
  7. In den Augen der Schüler spiegelt sich mittags um zwölf noch die Länge des gestrigen Fernsehabends.
  8. Auch wenn sie gar nicht wissen, wie es geht - an die Wand schmieren können sie es bereits.
  9. Es ist für einen Schüler nicht schwer, mehr Erlässe zu kennen als der Lehrer.
  10. Lehrer gehen genauso ungern in die Schule wie Schüler.
  11. Die meisten Lehrer finden ihre Stunden ebenso langweilig wie die Schüler.
  12. Ein Lehrer weiß selten mehr als der Schüler, er kann es nur besser verbergen.
  13. Lehrer verschweigen Begründungen für den Lehrstoff nicht. Sie verweisen lediglich darauf, daß die Begründung erst im kommenden Jahr erfolgen wird, weil der Schüler sie erst dann verstehen kann.
  14. Kein Lehrer blickt über den Horizont seines Lehrbuches hinaus.
  15. Nichts nervt einen Lehrer mehr als ein Schüler, der mehr weiß, als er wissen dürfte.
  16. Nicht für die Schule sondern für den Lehrplan lernen wir.
  17. Kein Schüler ist so dämlich um nicht wenigstens als abschreckendes Beispiel dienen zu können.
  18. Wenn du dich gut präparierst kommst du nicht dran - höchstens in dem Teilgebiet, das du als unwichtig ausgelassen hast.
  19. Mindestens eine Lösung im Lehrerhandbuch ist falsch.
  20. Aber welche?
  21. Die Realität hält sich selten wenn überhaupt an das, was der Lehrer an die Tafel gekritzelt hat.
  22. Die letzten Minuten einer Unterrichtsstunde sind wesentlich länger als die ersten Minuten.
  23. Nachmittagsunterricht ist vormittags am schönsten.
  24. Unterricht zu halten ohne gegen Gesetze, Verordnungen, Bestimmungen, Erlässe, Verfügungen oder Anordnungen zu verstossen, ist unmöglich.
  25. Ein Lehrer mit nur zwei Augen ist hilflos bei 30 Schülern.
  26. Nirgendwo fallen so viele Schulstunden aus wie in der Schule.
  27. Die Lehrerausbildung bereitet den künftigen Lehrer auf alles vor, nur nicht auf die Wirklichkeit.

Murphys Regeln für den Nahkampf sind eine Sammlung von Lebensweisheiten für den Nahkampf. Sie gehören unter anderem bei der US-amerikanischen Marineinfanterie zur Grundausbildung.
im übertragenen Sinn gelten sie auch für den Behördenalltag.

  1. Befindet sich der Feind in Reichweite, so gilt das auch für dich.
  2. Beschuss durch den Feind hat Vortritt.
  3. Schau nicht verdächtig in die Welt, das zieht Beschuss an.
  4. Der einfache Weg ist immer vermint.
  5. Schau unwichtig aus, vielleicht ist beim Feind die Munition knapp.
  6. Profis sind berechenbar, die Amateure sind wirklich gefährlich.
  7. Der Feind greift ausnahmslos bei zwei Gelegenheiten an: Einerseits wenn du darauf vorbereitet bist, andererseits wenn du nicht damit rechnest.
  8. Gruppenarbeit ist lebenswichtig, denn so kann der Feind sonst jemanden erschiessen.
  9. Falls du es nicht mehr weißt: Das Damoklesschwert schwebt über dir!
  10. Falls dein Angriff erfolgreich ist, bist du in einen Hinterhalt geraten.
  11. Lenke nicht den Beschuss auf dich, das stört die Menschen um dich herum.
  12. Der Beschuss durch die eigenen Truppen ist zuverlässiger als jener durch den Feind.
  13. Hast du den Stift gezogen, ist die Handgranate nicht mehr dein Freund.
  14. Ist es dumm und funktioniert, so ist es nicht dumm.
  15. Leere im Zweifelsfall das Magazin.
  16. Verstecke dich nie mit jemandem, der tapferer ist als du.
  17. Alles, was du machst, kann zu deinem Tod führen.
  18. Eine Tapferkeitsmedaille zeigt bloß, dass du intelligent genug warst, einen Plan auszudenken, dumm genug ihn auszuprobieren und glücklich genug zu überleben.
  19. Sei nie der erste, nie der letzte und nie der Freiwillige, der etwas tut.